September 2019. Paul Casey gewinnt die Porsche European Open

Paul Casey gewinnt die Porsche European Open vor Bernd Ritthammer

  • Bernd Wiesberger und Romain Wattel mit Platzrekord
  • Rekordbesuch am Sonntag mit 15.500 Zuschauern

Weltklassegolf mit einigen Führungswechseln und Spannung bis zum letzten Putt erlebte am Finaltag die große Zahl der Zuschauer, die zu den Porsche European Open nach Green Eagle Golf Courses gekommen waren. Die beiden Führenden des Vortages Bernd Ritthammer und Robert MacIntyre lieferten sich ein enges Match mit Paul Casey.

 

Am Ende hatte der erfahrenste Spieler das bessere Ende für sich. Mit sechs unter Par und einem Gesamtergebnis von 274 Schlägen (-14) hatte Casey mit einem Schlag knapp die Nase vorne vor Schwab, MacIntyre und dem in dieser Woche groß aufspielenden Deutschen Bernd Ritthammer. Auf der 18 hatte dieser die Chance zum Birdie und zum Stechen mit Casey. Sein Putt blieb aber um wenige Zentimeter zu kurz. „Sensationell, überwältigend! Die ganze Woche war ein Traum und ich bin mehr als glücklich über meinen zweiten Platz,“ sagte Ritthammer. „Vor der Runde dachte ich -13 reichen zum Sieg. Doch man muss Paul Casey zu diesem Ergebnis gratulieren.“

Für Casey war dies der 14. Sieg auf der European Tour. Seinem Spiel sah man an den vier Tagen an, dass er mit dem festen Vorsatz antrat, die Porsche European Open zu gewinnen. „Es ist unglaublich diesen prestigeträchtigen Pokal zu gewinnen. Für mich schließt sich hier ein Kreis. Als Kind war ich als Helfer dabei und heute halte ich die Trophäe in die Höhe,“ sagte ein überglücklicher Casey nach der Runde.

Loch für Loch kämpfte sich aber auch Österreichs Spitzengolfer Bernd Wiesberger an die Spitze heran. Mit einer Traumrunde, neun Birdies bei einem Bogey, erzielte er gemeinsam mit Romain Wattel einen Platzrekord mit 64 Schlägen. „Die 64 war eine sensationelle Runde. Es hat sich aber bis zur Acht überhaupt nicht angefühlt, dass es so ein guter Tag werden könnte. Erst ab da ist mein Putter heiß gelaufen“. Matthias Schwab stand ihm kaum nach. Sechs unter Par brachten ihn vor seinem Landsmann im Endklassement mit 275 Schlägen (-13) auf den geteilten zweiten Platz.

Geteilter 14. wurde der Karlsruher Challenge Tour Spieler Dominic Foos. Mit 5 unter Par (67 Schläge) spielte er, wie schon am Freitag, eine der besten Runden des Tages. Kurz nach seinem 22. Geburtstag konnte er sich wie in Abu Dhabi zu Beginn der Saison im Vorderfeld platzieren. „Ich hatte mir selbst als Ziel eine 66 vorgegeben und das fast erreicht. Es hat sich gelohnt, dass ich gestern Abend an meinen Fehlern vom Samstag gearbeitet habe.“

Sehr zufrieden mit seiner Runde war auch das Geburtstagskind des Vortages der deutsche Amateur Marc Hammer, wie Foos aus Karlsruhe. Er spielte zum Abschluss mit 70 Schlägen seine beste Runde der Woche und rangiert wie auch sein jetzt für die Slowakei spielender Spielpartner, der Südafrikaner Rory Sabbatini, auf Platz 46.

Zufrieden kann auch der auf der Korn Ferry Tour in Amerika spielenden Max Rottluff sein. Nach einer Par-Runde liegt sein Gesamtscore bei 287 Schlägen (-1), was ihm den geteilten Rang 28 einbrachte. Der fünfte Deutsche, der den Cut geschafft hatte, Alexander Knappe, beendete das Turnier mit 293 Schlägen (+5) auf Platz 60.

„Ich kann deutlich besser spielen, als ich diese Woche getan habe“, erklärte der US-Amerikaner Patrick Reed nach Beendigung seiner Runde. „Die gesamt Woche war sehr gut für mich, die Stimmung war gut und es ist immer wieder eine Freude in Deutschland zu sein und vor allem Auto zu fahren. Im Endergebnis kam er mit 289 Schlägen (+1) auf Rang 36. Ein Schlag mehr benötigte seine Landsmann Xander Schauffele. Eine Par Runde zum Abschluss brachte ihn auf Platz 46.

Rundum zufrieden mit dem Verlauf des Turniers, das zum dritten Mal auf dem Porsche Nord Course der Green Eagles Golf Courses ausgetragen wurde, sind auch die Veranstalter der Porsche European Open. Championship-Director Richard Atkinson von der veranstaltenden  European Tour, äußerte sich am Schlusstag sehr positiv über die Woche vor den Toren der Hansestadt Hamburg: „Wir waren zum ersten Mal verantwortlich für ein Turnier in Deutschland und haben vieles richtig gemacht. Natürlich gibt es immer auch Verbesserungsmöglichkeiten. Daran werden wir gleich im Anschluss an das Turnier mit unseren Partnern arbeiten.“ Ein vorrangiges Ziel für Atkinson ist, auch weitere Sponsoren für das hochkarätige Turnier zu gewinnen. Er bestätigte den Termin für das nächste Jahr vom 3. bis zum 6. September. „Der Wechsel auf den September hat sich als absolut richtig erwiesen. Er eröffnet uns die Möglichkeit Spieler von der PGA Tour zu bekommen, die um diese Zeit pausiert. Wir sind damit auch außerhalb der Ferienzeit in Norddeutschland, was für die Zuschauerzahlen wichtig ist“. In der Turnierwoche kamen insgesamt 39.200 Besucher auf die Anlage, am Sonntag gab es mit 15.500 Zuschauern Rekordbesuch. Auf die Schwierigkeit des Kurses angesprochen, verwies er auf die vorwiegend positiven Reaktionen der Spieler, die die ungewöhnlichen Herausforderungen als positiv beurteilten wie der Ryder Cup Kapitän Padraig Harrington: „Golf muss nicht immer leicht sein!“

Porsche European Open, Ergebnisse Endstand:1. Paul Casey (England), (274/-14); 2. Robert MacIntyre (Schottland), Bernd Ritthammer (Deutschland) und Matthias Schwab (Österreich) (275/-13), 5. Bernd Wiesberger (Österreich) (276/-13); 6. Roman Wattel (277/-11), Pablo Larrazábal (Spanien) Guido Migliozzi (Italien) (278/-10); 12. u.a. Padraig Harrington (Irland) (282/-6); 14. u.a. Dominic Foos (Deutschland), 22. u.a. Max Rottluff (Deutschland) (287/-1); 32. u.a. Patrick Reed (USA) (289/+1), 46. u.a. Marc Hammer (Amateur/Deutschland), Xander Schauffele (USA) (290/+2), 60. u.a. Alexander Knappe (Deutschland) (293/+5)

Aktuelles Bildmaterial zum Turnier finden Sie laufend auf der Porsche Pressedatenbank unter presse.porsche.de/golf2019

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FAKTOR 3
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