Hole-in-One-Fahrzeuge – Volltreffer gesucht

911, Cayenne, Panamera, Taycan – die Hole-in-One-Fahrzeuge der Porsche European Open präsentieren glorreiche Sportwagen-Geschichte. Wer am richtigen Loch mit dem ersten Schlag einlocht, fährt mit einem nagelneuen Porsche nach Hause. Seit der Premiere 2015 flogen tausende Golfbälle in Richtung Loch. Doch nur einer durfte bislang jubeln.

 

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Es war die dritte Runde der Porsche European Open 2017, als Marcel Siem für einen der Höhepunkte der bisherigen Turniergeschichte sorgte. Auf der Bahn 17 des Porsche Nord Course auf der Anlage der Green Eagle Golf Courses bei Hamburg lochte er seinen ersten Schlag aus 156 Metern ein – und erspielte sich damit auf dem spektakulären Par-3-Loch einen noch spektakuläreren Gewinn: einen Porsche Panamera Turbo Sport Turismo.

„Das war heute mein drittes Hole-in-One auf der European Tour“, sagte Siem im Anschluss. „Einmal gab es einen Handshake, einmal eine Flasche Champagner – und jetzt endlich mal was Vernünftiges.“ Es war die passende Krönung für den Deutschen, der bei dieser Porsche European Open seinen 400. Start auf der Tour feierte. Aus den Händen von Oliver Eidam, dem Leiter Markenpartnerschaften & Sponsoring der Porsche AG, erhielt Siem nach seinem Kunstschuss symbolisch einen überdimensionalen Fahrzeugschlüssel für den 550-PS-starken Porsche, der passenderweise Platz für mehrere Golf-Bags bietet, überreicht.

Ein derartiges Glück war in den fünf Jahren der Porsche European Open sonst keinem der Golfprofis vergönnt, waren sie auch noch so prominent. Martin Kaymer, Patrick Reed, Charl Schwartzel, Xander Schauffele, Matt Kuchar, Bryson DeChambeau oder Paul Casey – sie alle verpassten ein Ass am richtigen Loch.

Porsche European Open 2015 – Doppelte Premiere

Im ersten Jahr der Porsche European Open in Bad Griesbach gelang dem Dänen Lasse Jensen ein Hole-in-One, jedoch an Loch 2. Auch ein Grund zur Freude – wenn es dafür auch keinen nagelneuen Porsche Sportwagen gab.

Den hätte es an Loch 17 gegeben – übrigens zum ersten Mal in der Geschichte der European Tour wird ein Porsche als Hole-in-One-Preis ausgelobt ein erst in der Vorwoche auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (IAA) vorgestelltes 911 Carrera Cabriolet in graphitblaumetallic mit Biturbo-Aufladung (370 PS) zur Steigerung des emotionalen Fahrspaßes. Zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht für Jensen. „Die Kollegen haben mich gleich aufgezogen“, erzählte Jensen hinterher, „weil ich schon wieder die falsche Bahn erwischt habe.“ Der Titelsponsor wollte die Leistung dennoch würdigen – und überreichte Jensen einen Porsche auf zwei Rädern: ein Hightech-Fahrrad mit Karbonrahmen und hydraulischen Scheibenbremsen, das Porsche Bike RX aus dem Programm der Porsche Driver’s Selection. „Das ist sehr nett von Porsche“, bedankte sich Jensen, „ich lebe in Kopenhagen, und dort wird sehr viel Rad gefahren. Ich werde es nutzen.“

Porsche European Open 2016 – Chance auch für Zuschauer

Das Highlight im Jahr darauf war der neue Porsche Panamera 4S – und das in doppelter Hinsicht. Einerseits war die Luxus-Sportlimousine eine Woche vor der offiziellen Präsentation beim Pariser Auto-Salon samt neuem Porsche Advanced Cockpit und zukunftsweisendem Anzeige- und Bedienkonzept aus nächster Nähe zu betrachten. Zum anderen gab es den Panamera 4S an der 17. Bahn sowohl für die Weltklassegolfer als auch die Zuschauer zu gewinnen. Der Traumwagen stand für den Profi bereit, dem dort im Verlauf der Porsche European Open als Erstem ein Ass gelingen sollte – und gleichzeitig über das erstmals präsentierte Porsche Public-Hole-in-One einem Besucher des Turniers. Hier konnten sich alle volljährigen Gäste für ein abendliches Shoot-Out an der 17 qualifizieren und somit ebenfalls um einen Panamera 4S spielen.

2016 sollte es jedoch nichts werden mit einem Ass – zumindest wieder nicht am „richtigen“ Loch. Der Walliser Phillip Price lochte in Runde eins der Porsche European Open auf dem Beckenbauer Course in Bad Griesbach an der 14 ein und eben nicht an der 17, wo der neue Porsche Panamera 4S als Prämie für ein Hole-in-One ausgelobt worden war. Der Kunstschuss des Briten wurde von Porsche dennoch belohnt. Für Price gab es das Highlight der damals aktuellen „Chronotimer Collection“ von Porsche Design: einen „Chronotimer Series 1 Deep Blue“.

Porsche European Open 2018 – Nicht alle Träume werden wahr

Auch 2018 blieb es nach dem großen Jubel 2017 für Marcel Siem und seinen neuen Porsche Panamera Turbo Sport Turismo ruhiger. Weder Profis noch Zuschauer kamen dem ausgelobten Porsche Cayenne Turbo an der 17. Spielbahn des Porsche Nord Course nahe. Damit vergaben die Athleten die Chance, sich passend zum damaligen Turniermotto, „Es gibt einen Ort, an dem große Träume wahr werden“, mit einem Traumschlag den Traumwagen zu sichern. Der 550 PS-starke Cayenne gilt in dieser Zeit als sportlichsten Vertreter im SUV-Segment – und als erster Sportwagen, den man mit bis zu vier Mitfahrern gemeinsam erleben kann. Dank innovativem Leichtbau-Fahrwerk und serienmäßigem Allradantrieb verbindet er zudem die Dynamik eines Sportwagens mit dem Komfort einer Reiselimousine bei voller Offroad-Kompetenz. Ein tiefes Bedauern ist bei dem ein oder anderen Spieler nach dem Abschlag auf der 17 durchaus zu erkennen gewesen.

Porsche European Open 2019 – Ein Elektro-Sportler als Hauptattraktion

Im vergangenen Jahr sorgte das bislang letzte Hole-in-One-Car für richtig viel Aufregung. Der damals nagelneue Taycan wurde kurz nach seiner Weltpremiere erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentiert – und war über die gesamte Turnierwoche einer der Hauptdarsteller des Events. Doch wiederum gelang es keinem Golfer, mit einem Ass zum überglücklichen Besitzer des ersten vollelektrischen Porsche zu werden.

Vielleicht lag es daran, dass die Profis auf ihren Turnierrunden nicht immer ganz fokussiert blieben, wenn sie am besonderen Sportwagen vorbeikamen. „Eigentlich sollten wir uns ja immer auf den nächsten Schlag konzentrieren. Aber der Taycan hat mich wirklich abgelenkt. Er sieht echt gut aus, ich würde ihn sehr gerne haben“, sagte beispielsweise US-Star Xander Schauffele. Und der Engländer Paul Casey, ein Porsche-Fan und der spätere Sieger des Turniers, ergänzte: „Ich bin sehr beeindruckt vom neuen Taycan. Er sieht super aus. Die Farbe finde ich sehr cool, die Felgen: großartig. Und natürlich schaue ich auf den Wagen auch als Vater. Und meine zwei Kinder finden auf dem Rücksitz Platz. Das ist wirklich stark.“ Stark sind auch die bis zu 761 PS und die Beschleunigung in 2,8 Sekunden von null auf hundert.

Alles Zahlen, die den Golfspielern und Golfspielerinnen am Abschlag eventuell ein wenig den Kopf verdrehten. So bleibt es bei einem glücklichen Gewinner eines Hole-in-One-Fahrzeugs seit 2015. Wenn 2021 wieder ein Schmuckstück am 17. Abschlag des Porsche Nord Course bei Hamburg thronen sollte, dann wird es wieder heißen: Den schönsten Pokal im Golfsport gibt es bereits vor dem abschließenden 18. Loch.

Die Sieger des Turniers – Jordan Smith, 2017

Der Rookie gewinnt die Premiere in Hamburg.

Die dritte Austragung der Porsche European Open, die 2017 erstmals auf der Anlage der Green Eagle Golf Courses unweit von Hamburg ausgetragen wurde, wurde zum Triumph des Tour-Neulings. Der englische Rookie Jordan Smith nutzte im Finale kleinere Unkonzentriertheiten seines Kontrahenten Alexander Lévy und setzte sich im Stechen gegen den Vorjahressieger durch – sein erster Sieg im 24. Tour-Start im ersten vollen Jahr als Mitglied der European Tour.

„Ich mag dieses prestigeträchtige Turnier und habe die ganze Woche hier wirklich sehr genossen.“ Neben den vielen einheimischen Spielern waren die Porsche European Open auf der Anlage der Green Eagle Golf Courses bei Hamburg wie gewohnt auch mit internationalen Stars wie Patrick Reed, Jimmy Walker oder Charl Schwartzel sehr gut besetzt. Am Ende machte dennoch der Rookie das Rennen, der nach Runde eins noch jenseits der Top 30 gelegen hatte und für den es tatsächlich bis heute der einzige Titel seiner Karriere blieb.

 

Mai 2017. Green Eagle Golf Courses ist bereit

…für die Porsche European Open.

Der Nord Course verlangt den internationalen Stars volles Können ab.

Hamburg, 16.05.2017. Mit 7.161 m Länge vom Champions-Tee zählt er zu den zehn längsten Plätzen der Welt – der Nord Course auf der Anlage von Green Eagle Golf Courses. Neben der Länge gehört das Element Wasser zu seinen größten Herausforderungen. Die Wasserfläche beträgt 15 Hektar und 17 Bahnen sind mit Wasserhindernissen gebaut, die sich teilweise vom Abschlag bis zum Grün ziehen. Gemäß Course-Rating (CR 78, Slope 150) des Deutschen Golf Verbandes (DGV) ist der Nord Course der schwerste Platz Deutschlands vom Champions-Tee (CR 78, Slope 150).

Die im Hinblick auf die Porsche European Open 2017 in nur sechs Wochen umgebauten sechs Grüns (4, 5, 8, 9, 11, 17) sind fertig! Um sie in internationaler Turnierqualität bespielbar zu präsentieren, waren allerdings sehr viel Arbeit und starker Wille nötig. Die Grüns wurden komplett neu modelliert. Durch weiche Ondulationen entstanden ebenere Flächen, wodurch mehr Fahnenpositionen möglich sind und vor allem auch eine höhere Grüngeschwindigkeit von bis zu 13 Fuß! „Solch eine Leistung in so kurzer Zeit ist nur mit einem langjährig, Hand-in- Hand zusammenarbeitenden Greenkeeper-Team möglich“, sagt Jeremy Slessor von European Golf Design, welcher Mitbetreiber und Platzdesigner Michael Blesch während des Umbaus beratend zur Seite stand. Mit den schon zuvor umgebauten Grüns 6 und 7 präsentiert sich der Nord Course zum Turnier im Juli mit insgesamt acht neuen, einzigartigen Grüns.

Dazu wurden 16 Bunker ebenfalls neu gestaltet oder zusätzlich integriert. Diese sind vor allem dichter an die Grüns gerückt und mit steileren Kanten versehen worden, um dem Anspruch der Welt-Elite gerecht zu werden.

Insbesondere an Bahn 4 ist taktisches Kalkül der Profis gefragt. Hier wurde eine 60 Jahre alte und 14 Tonnen schwere Kiefer nicht nur aus Freude an der Natur, sondern als strategisches Hindernis, gepflanzt. Das Grün selbst ist komplett von Wasser eingefasst und die entstandene „Herzform“ gibt diesem den neuen Spitznamen „Heartbreaker“. „Wir sind gespannt wie diese Bahn die Spieler fordern und ihnen hoffentlich nicht das Herz brechen wird“, sagt Michael Blesch schmunzelnd.

Auf der Schlussbahn 18 wurden zwei große in drei kleinere Bunker umgebaut, um einerseits die Zuschauertribüne noch näher ans Grün platzieren zu können, aber auch um dem „Green Monster“, wie der Nord Course liebe- und respektvollvoll genannt wird, sein „drittes Auge“ zu geben.

Für die Besucher eines internationalen Profiturniers wurden bereits in den vergangenen Jahren mehr und mehr Naturtribünen errichtet, die über den gesamten Platz verteilt sind. Allein an Bahn 17 und 18 wurden 15.000 m3 Erde aufgeschüttet, um den Zuschauern der Porsche European Open eine optimale Sicht auf das Geschehen und auf die Spieler zu ermöglichen.

Insgesamt 7.200 Parkplätze werden den Golffans in unmittelbarer Nähe des Turniergeländes zur Verfügung stehen. Dafür wurden die angrenzenden Grünflächen bereits im Herbst 2016 entsprechend eingesät.

Für den Haupteingang wurde eine Waldschneise geschaffen, wurden zusätzliche Wege auf dem Nord Course gepflastert und wunderschöne Steinmauern angelegt.

In den nächsten Wochen vor dem großartigen Event, heißt es für das Greenkeeper-Team die volle Kraft in die Pflege des Platzes zu stecken und das höchste Niveau für die internationalen Golfstars zu erhalten.

Kontaktperson bei Green Eagle Golf Courses: Alexandra Schöning , Green Eagle Golf Courses , Radbrucher Strasse 200, 21423 Winsen (Luhe), Alexandra.Schoening@greeneagle.de

Pressekontakt:
Klaus J. Wäschle
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