Top-Stars der Porsche European Open 2015 – 2019

Die Porsche European Open waren seit der ersten Austragung 2015 ein beliebter Anlaufpunkt für die großen Namen der Golfszene. Ein Überblick.

2015 – McDowell, Langer, Schwartzel, Hanson, Mahan

Bereits die Premiere präsentierte sich hochklassig: Im September 2015 reisten gleich mehrere Top-Golfer zum Beckenbauer Course in Bad Griesbach, um die ersten Porsche European Open in Angriff zu nehmen. Fünf Major-Sieger und zahlreiche Ryder-Cup-Spieler zierten die Startlisten, darunter große Namen wie die Porsche-Fans Graeme McDowell (Nordirland) und Peter Hanson. Der schwedische Hobby-Rennfahrer verriet dem Porsche-Kundenmagazin „Christophorus“: „Für kurze Zeit ‚in the Zone‘ zu sein, ob im 911er oder auf dem Golfkurs, das ist das Beste.“ Auch McDowell schwärmte, nachdem er mit einem 911 Carrera 4 GTS Cabriolet von München nach Niederbayern gefahren war: „Es war wunderbar.“

Viel Aufmerksamkeit zog auch der spanische Publikumsliebling Miguel Angel Jiménez auf sich. Masters-Champion Charl Schwartzel (Südafrika) und US-Golfer Hunter Mahan, der sonst nur auf der US PGA Tour zu bewundern ist, sorgten für ein global ausgerichtetes Spitzenfeld. Für Stimmung vor Ort sorgte besonders die deutsche Golf-Legende Bernhard Langer, der zweifache Major-Sieger und mehrfache Gewinner der US Champions Tour, der zudem den Beckenbauer Course einst entworfen hatte. Sein 24. Platz am Ende bedeutete das beste deutsche Ergebnis. Von den Top-Favoriten landete keiner ganz oben auf dem Leaderboard. Peter Hanson und Charl Schwartzel teilten sich am Ende Position 19.

2016 – Martin Kaymer und „The Big Easy”

 Auch im zweiten Jahr der Porsche European Open lockten fünf Major-Sieger und mehr als ein Dutzend Ryder-Cup-Spieler die Zuschauer nach Niederbayern. Top-Star war dabei Martin Kaymer, der sich kurz vor dem Ryder Cup in den USA noch – zum einzigen Mal in diesem Jahr – den deutschen Fans präsentierte. Im Finale spielte er tatsächlich um den Sieg mit und wurde starker Sechster. Ein weiterer Weltklasse-Golfer freute sich auf die Porsche European Open, nicht nur aufgrund der „guten Gelegenheit, einen netten Porsche fahren zu können“: Ernie Els.

Den Südafrikaner, Spitzname „The Big Easy“, schwelgte in den eindrücklichen Erinnerungen an die seit 1978 ausgetragenen European Open, die das aus seiner Sicht „große Event“ sehr besonders machten. „Ich kann mich daran erinnern, dass ich das Turnier, das damals im englischen Walton Heath ausgetragen wurde, jahrelang im Fernsehen geguckt habe. Die European Open haben ein paar Jahre benötigt, um zurückzukehren – und das Turnier jetzt mit einem so guten Sponsor wie Porsche zurück im Tourkalender zu haben, das ist riesig!“ Weitere berühmte Namen in diesem Jahr: Padraig Harrington, dreifacher Majorsieger aus Irland, und der Engländer Tommy Fleetwood, der das Turnier auf Rang 13 abschloss und in der Folge einen rasanten Aufstieg in die Weltspitze hinlegte.

2017 – Reed, Perez, Walker

Einer der großen Stars der ersten Austragung der Porsche European Open auf der Golfanlage Green Eagle Golf Courses bei Hamburg ließ es sich nicht nehmen, noch vor dem ersten Turniertag die neuesten Porsche-Modelle im Porsche Zentrum Hamburg Nord-West aus nächster Nähe in Augenschein zu nehmen – unter anderem einen silbermetallic-farbenen Porsche 911 Carrera GTS. „Es fühlt sich sehr gut an“, ließ Patrick Reed wissen. „Als ich ein kleiner Junge war, besaß mein Vater einen Porsche. Da durfte ich auf dem Schoß meines Dads Platz nehmen und ihm mit meiner kleinen Hand beim Gänge-Schalten helfen. Das sind tatsächlich meine ersten Erinnerungen an Porsche.“ Die ersten Erinnerungen an die Porsche European Open sind inzwischen ähnlich euphorisch. In Runde drei lochte der US-Golfer auf der 18. Bahn (473 Meter/Par 5) des Porsche Nord Course aus 208 Metern zum sehr seltenen – und für ihn ersten – Albatros (drei unter Par) ein.

Reed trat in den Tagen der dritten Porsche European Open gemeinsam mit seinen Landsmännern Jimmy Walker und Pat Perez als berühmtes US-Trio auf, das sehr viel Spaß verbreitete. So unterhielt Perez die Gäste beim ProAm-Dinner am Vorabend des Turniers vortrefflich mit Anekdoten aus dem Leben eines Golfprofis. Und der amtierende Major-Sieger Walker fand es „großartig, während der Turnierwoche einen 911er nutzen zu können. Das ist ein aufregendes, ein ikonisches Fahrzeug.“ Masters-Champion Charl Schwartzel gab sich zum zweiten Mal die Ehre, traf am ersten Tag aus gut 250 Metern den Flaggenstock und verpasste – im Gegensatz zu Reed – das spektakuläre Albatros denkbar knapp.

2018 – DeChambeau, Reed, Perez

Es ging ins Jubiläumsjahr und die Starterliste der Porsche European Open 2018 entsprach den großen Erwartungen. Gefeiert wurden 40 Jahre European Open und 70 Jahre Porsche Sportwagen. Für das Jubiläum reiste der frischgebackene Masters-Sieger Patrick Reed zum zweiten Mal an und Charl Schwatzel als weiterer Träger des berühmten grünen Jackets war schon zum dritten Mal dabei,, auch Pat Perez freute sich darauf, erneut Porsche-Atmosphäre in Deutschland zu schnuppern. Alle drei schauten zu Beginn der Woche gemeinsam mit Shooting-Star Bryson DeChambeau auf der Hamburger Reeperbahn vorbei. Die Top-Golfer boten den Zuschauer auf dem Kiez eine unterhaltsame Show bei der Porsche Urban Golf Challenge. Pat Perez, USA, sicherte sich den Sieg im außergewöhnlichen Event und damit einen Porsche 911 GTS für die gesamte Turnierwoche. „Die Stimmung hier war einfach phantastisch. Wir hatten viel Spaß zusammen. Und jetzt freue ich mich aufs Porsche-Fahren.“

Paul Casey, der erstmals dabei war, erlebte spektakuläre Momente auf der Anlage des ADAC Fahrsicherheitszentrums in Lüneburg. „Für mich gilt auf der Straße immer Safety First. Umso schöner war es, etwa einen GT3 RS auf einer abgesperrten Strecke bewegen zu dürfen. Einfach traumhaft und das perfekte Warm-up für die Turnierwoche“, sagte der Engländer. Am Ende der Woche wurde es für Casey ein siebter Rang, Schwartzel und Reed landeten als Neunte ebenfalls in den Top Ten. DeChambeau, der lange führte, wurde am Ende jedoch nur 13. Die Woche in Hamburg war für den jungen US-Star dennoch ein Gewinn: „Es macht immer großen Spaß, wenn wir mal was Ungewöhnliches und außer der Reihe machen können. Erst recht in dieser inspirierenden Stadt.“

2019 – Casey, Schauffele, Kuchar

Für Xander Schauffele war es ein ganz spezielles Debut. Nicht nur, weil sich der US-Amerikaner rund um die Anlage auf Plakaten zur Kampagne „I am Athlete“ gemeinsam mit dem neuen Porsche Cayenne Coupé bestaunen durfte („Das ist schön, zu sehen“). Für den 25-Jährigen war es auch eine Reise in die Vergangenheit. Sein Vater Stefan wuchs in Stuttgart auf, der Heimat von Porsche. Heute lebt die Familie in San Diego, Kalifornien. „Ich trage Stuttgart und Deutschland in mir, so wie Porsche auch. Natürlich sind die Porsche European Open somit sehr besonders für mich. Und auch für meine Familie“, sagte der Shooting-Star der US PGA Tour während einer Ausfahrt im Porsche 911 Carrera S durch die Hamburger Innenstadt. „Ich bin ein Perfektionist. Mein Arbeitsethos ist sicher auch deutsch. Und diese Attribute sehe ich auch bei Porsche. Nie aufhören, besser werden zu wollen, das gefällt mir.“

Landsmann Matt Kuchar fand Gefallen an einem Ausflug zur Anlage des ADAC Fahrsicherheitszentrums in Lüneburg. Dort testete der neunmalige Sieger auf der US-Tour in einem Porsche 911 GT3 RS die Grenzen seines fahrerischen Könnens und fühlte sich dabei „wieder wie ein Kind. Diese Autos sind dafür gemacht, schnell zu fahren.“ Patrick Reed schwärmte auch bei seinem dritten Auftritt vor den Toren Hamburgs von den Sportwagen aus Deutschland. Wie seinen Kollegen hatte es ihm besonders der neue Porsche Taycan Turbo S angetan, der als Hole-in-One-Fahrzeug am 17. Abschlag stand („Ich hätte gerne noch mehr Zeit gehabt, ihn anzuschauen“).

Hauptdarsteller der Woche war dennoch Paul Casey. Der Porsche-Liebhaber freute sich über einen ganz besonderen Titel – der dreifache Ryder-Cup-Gewinner feierte seinen 19. Profititel ausgerechnet bei der Porsche European Open: „Als Sportwagen-Fan habe ich mich in dieser Woche sehr wohl gefühlt. Das hat auch geholfen. Es ist wirklich ein sehr spezieller Sieg.“

Hole-in-One-Fahrzeuge – Volltreffer gesucht

911, Cayenne, Panamera, Taycan – die Hole-in-One-Fahrzeuge der Porsche European Open präsentieren glorreiche Sportwagen-Geschichte. Wer am richtigen Loch mit dem ersten Schlag einlocht, fährt mit einem nagelneuen Porsche nach Hause. Seit der Premiere 2015 flogen tausende Golfbälle in Richtung Loch. Doch nur einer durfte bislang jubeln.

 

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Es war die dritte Runde der Porsche European Open 2017, als Marcel Siem für einen der Höhepunkte der bisherigen Turniergeschichte sorgte. Auf der Bahn 17 des Porsche Nord Course auf der Anlage der Green Eagle Golf Courses bei Hamburg lochte er seinen ersten Schlag aus 156 Metern ein – und erspielte sich damit auf dem spektakulären Par-3-Loch einen noch spektakuläreren Gewinn: einen Porsche Panamera Turbo Sport Turismo.

„Das war heute mein drittes Hole-in-One auf der European Tour“, sagte Siem im Anschluss. „Einmal gab es einen Handshake, einmal eine Flasche Champagner – und jetzt endlich mal was Vernünftiges.“ Es war die passende Krönung für den Deutschen, der bei dieser Porsche European Open seinen 400. Start auf der Tour feierte. Aus den Händen von Oliver Eidam, dem Leiter Markenpartnerschaften & Sponsoring der Porsche AG, erhielt Siem nach seinem Kunstschuss symbolisch einen überdimensionalen Fahrzeugschlüssel für den 550-PS-starken Porsche, der passenderweise Platz für mehrere Golf-Bags bietet, überreicht.

Ein derartiges Glück war in den fünf Jahren der Porsche European Open sonst keinem der Golfprofis vergönnt, waren sie auch noch so prominent. Martin Kaymer, Patrick Reed, Charl Schwartzel, Xander Schauffele, Matt Kuchar, Bryson DeChambeau oder Paul Casey – sie alle verpassten ein Ass am richtigen Loch.

Porsche European Open 2015 – Doppelte Premiere

Im ersten Jahr der Porsche European Open in Bad Griesbach gelang dem Dänen Lasse Jensen ein Hole-in-One, jedoch an Loch 2. Auch ein Grund zur Freude – wenn es dafür auch keinen nagelneuen Porsche Sportwagen gab.

Den hätte es an Loch 17 gegeben – übrigens zum ersten Mal in der Geschichte der European Tour wird ein Porsche als Hole-in-One-Preis ausgelobt ein erst in der Vorwoche auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (IAA) vorgestelltes 911 Carrera Cabriolet in graphitblaumetallic mit Biturbo-Aufladung (370 PS) zur Steigerung des emotionalen Fahrspaßes. Zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht für Jensen. „Die Kollegen haben mich gleich aufgezogen“, erzählte Jensen hinterher, „weil ich schon wieder die falsche Bahn erwischt habe.“ Der Titelsponsor wollte die Leistung dennoch würdigen – und überreichte Jensen einen Porsche auf zwei Rädern: ein Hightech-Fahrrad mit Karbonrahmen und hydraulischen Scheibenbremsen, das Porsche Bike RX aus dem Programm der Porsche Driver’s Selection. „Das ist sehr nett von Porsche“, bedankte sich Jensen, „ich lebe in Kopenhagen, und dort wird sehr viel Rad gefahren. Ich werde es nutzen.“

Porsche European Open 2016 – Chance auch für Zuschauer

Das Highlight im Jahr darauf war der neue Porsche Panamera 4S – und das in doppelter Hinsicht. Einerseits war die Luxus-Sportlimousine eine Woche vor der offiziellen Präsentation beim Pariser Auto-Salon samt neuem Porsche Advanced Cockpit und zukunftsweisendem Anzeige- und Bedienkonzept aus nächster Nähe zu betrachten. Zum anderen gab es den Panamera 4S an der 17. Bahn sowohl für die Weltklassegolfer als auch die Zuschauer zu gewinnen. Der Traumwagen stand für den Profi bereit, dem dort im Verlauf der Porsche European Open als Erstem ein Ass gelingen sollte – und gleichzeitig über das erstmals präsentierte Porsche Public-Hole-in-One einem Besucher des Turniers. Hier konnten sich alle volljährigen Gäste für ein abendliches Shoot-Out an der 17 qualifizieren und somit ebenfalls um einen Panamera 4S spielen.

2016 sollte es jedoch nichts werden mit einem Ass – zumindest wieder nicht am „richtigen“ Loch. Der Walliser Phillip Price lochte in Runde eins der Porsche European Open auf dem Beckenbauer Course in Bad Griesbach an der 14 ein und eben nicht an der 17, wo der neue Porsche Panamera 4S als Prämie für ein Hole-in-One ausgelobt worden war. Der Kunstschuss des Briten wurde von Porsche dennoch belohnt. Für Price gab es das Highlight der damals aktuellen „Chronotimer Collection“ von Porsche Design: einen „Chronotimer Series 1 Deep Blue“.

Porsche European Open 2018 – Nicht alle Träume werden wahr

Auch 2018 blieb es nach dem großen Jubel 2017 für Marcel Siem und seinen neuen Porsche Panamera Turbo Sport Turismo ruhiger. Weder Profis noch Zuschauer kamen dem ausgelobten Porsche Cayenne Turbo an der 17. Spielbahn des Porsche Nord Course nahe. Damit vergaben die Athleten die Chance, sich passend zum damaligen Turniermotto, „Es gibt einen Ort, an dem große Träume wahr werden“, mit einem Traumschlag den Traumwagen zu sichern. Der 550 PS-starke Cayenne gilt in dieser Zeit als sportlichsten Vertreter im SUV-Segment – und als erster Sportwagen, den man mit bis zu vier Mitfahrern gemeinsam erleben kann. Dank innovativem Leichtbau-Fahrwerk und serienmäßigem Allradantrieb verbindet er zudem die Dynamik eines Sportwagens mit dem Komfort einer Reiselimousine bei voller Offroad-Kompetenz. Ein tiefes Bedauern ist bei dem ein oder anderen Spieler nach dem Abschlag auf der 17 durchaus zu erkennen gewesen.

Porsche European Open 2019 – Ein Elektro-Sportler als Hauptattraktion

Im vergangenen Jahr sorgte das bislang letzte Hole-in-One-Car für richtig viel Aufregung. Der damals nagelneue Taycan wurde kurz nach seiner Weltpremiere erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentiert – und war über die gesamte Turnierwoche einer der Hauptdarsteller des Events. Doch wiederum gelang es keinem Golfer, mit einem Ass zum überglücklichen Besitzer des ersten vollelektrischen Porsche zu werden.

Vielleicht lag es daran, dass die Profis auf ihren Turnierrunden nicht immer ganz fokussiert blieben, wenn sie am besonderen Sportwagen vorbeikamen. „Eigentlich sollten wir uns ja immer auf den nächsten Schlag konzentrieren. Aber der Taycan hat mich wirklich abgelenkt. Er sieht echt gut aus, ich würde ihn sehr gerne haben“, sagte beispielsweise US-Star Xander Schauffele. Und der Engländer Paul Casey, ein Porsche-Fan und der spätere Sieger des Turniers, ergänzte: „Ich bin sehr beeindruckt vom neuen Taycan. Er sieht super aus. Die Farbe finde ich sehr cool, die Felgen: großartig. Und natürlich schaue ich auf den Wagen auch als Vater. Und meine zwei Kinder finden auf dem Rücksitz Platz. Das ist wirklich stark.“ Stark sind auch die bis zu 761 PS und die Beschleunigung in 2,8 Sekunden von null auf hundert.

Alles Zahlen, die den Golfspielern und Golfspielerinnen am Abschlag eventuell ein wenig den Kopf verdrehten. So bleibt es bei einem glücklichen Gewinner eines Hole-in-One-Fahrzeugs seit 2015. Wenn 2021 wieder ein Schmuckstück am 17. Abschlag des Porsche Nord Course bei Hamburg thronen sollte, dann wird es wieder heißen: Den schönsten Pokal im Golfsport gibt es bereits vor dem abschließenden 18. Loch.

Juli 2018. Termin im September steht fest.

Die nächsten Porsche European Open finden vom 5. bis 8. September 2019 wieder in Green Eagle statt.

Hamburg, 29.07.2018. Die Veranstalter der Porsche European Open sind mit dem Verlauf des Turniers Porsche European Open, die zum zweiten Mal in Green Eagles Golf Courses ausgetragen wurden, rundum zufrieden. Turnierdirektor Dominik Senn, zog am Schlusstag eine positive Bilanz der Woche vor den Toren der Hansestadt Hamburg: „Wir haben die Kinderkrankheiten des letzten Jahres vermieden und ein hochklassiges Turnier mit hervorragendem, spannenden Sport erlebt.“

Senn bestätigte auch, dass dieses Turnier langfristig weiterhin hier ausgetragen wird. „Wir wollen das Turnier als ein Spitzenevent der European Tour etablieren. Das funktioniert nicht, wenn man immer wieder den Standort wechselt.“ Organisatorisch habe sich das Turnier sehr verbessert. „Wir haben eine Woche ohne Probleme erlebt.“

Eine wichtige Änderung wird es allerdings nächstes Jahr geben: Das Turnier nutzt den neuen Zeitplan der European Tour sowie der US PGA Tour und erhält einen neuen Termin. Die Porsche European Open werden 2019 vom 5. bis 8. September ausgetragen. “Damit findet das Turnier nicht mehr in den Ferien statt. Zudem haben erste Gespräche mit Sponsoren gezeigt, dass auch ihnen ein Termin im Herbst sehr entgegenkommt.”

Senns Strategie, dem Turnier eine besondere Attraktivität zu geben, ist in diesem Jahr zu 100 Prozent aufgegangen. „Vier unserer Spitzenspieler haben von Anfang an um den Sieg mitgespielt. Sie wollten das Turnier gewinnen.“ Der neue Termin ermöglicht es weitere Spieler zur Teilnahme zu bewegen, da zuvor mit dem FedEx Cup Finale die amerikanische Turnierserie beendet ist. „Wir werden unser Konzept weiterverfolgen, ein hohes sportliches Niveau zu erreichen mit einem Mix aus Spitzenspielern diesseits und jenseits des Atlantiks sowie jungen Nachwuchsakteuren“, so Senn. Auch die Tatsache, dass sieben von 18 deutschen Spielern den Cut geschafft hatten, wertet er als sehr positiv.

Ihnen bietet der Porsche Nord Course eine große sportliche Herausforderung. Der Platz war wieder sehr schwer, stellte die Spieler aber vor vollständig andere Probleme als im letzten Jahr. Sein Zustand wurde von allen Teilnehmer sehr gelobt, „Der Kurs war wieder bestens präpariert“, stellte Senn fest. Dafür sprach er den Greenkeepern seinen persönlichen Dank aus. “Sie haben den Professionals einen absoluten Spitzenplatz geboten, der seinem Namen Green Monster alle Ehre gemacht hat.”

Pressekontakt:
Klaus J. Wäschle
W&P PUBLIPRESS GmbH Telefon: +49 (0)89 660 396 70
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Juli 2018. Gelungener Sieg für Richard McEvoy

– der deutsche Amateur John sensationell auf Platz 2.

Hamburg, 29.07.2018. Die enge und spannende Auseinandersetzung an der Spitze der Porsche European Open in Green Eagle Golf Courses ging auch am vierten Tag unvermindert weiter. Entschieden wurde das Turnier erst auf dem 18. Grün zu Gunsten von Richard McEvoy. Über den ganzen Tag taten sich die Führenden schwer sich einen entscheidenden Vorsprung herauszuarbeiten. Ihr Tagesergebnis pendelte immer nur um Par. Nach übereinstimmender Aussage der Spieler waren die Bedingungen sehr schwer. Wechselnde Winde und die, durch den Regen vom Vortag langsameren Fairways und Grüns machten die Einschätzung der Schläge und Putts kompliziert.

Unbeeindruckt davon spielten sich einige Akteure, die in Lauerstellung lagen, nach vorne. Vor allem der deutsche Amateur Allen John (Wiesloch) wurde von den zahlreichen Zuschauern auf Loch 18 begeistert gefeiert. Ihm gelang eine sensationelle Runde von 67 Schlägen (-5). Er belohnte sich  dafür mit dem zweite Platz, für den er allerdings als Amateur kein Preisgeld erhält. „Ich habe gehört es wäre ein sechsstelliger Betrag gewesen, da musste ich kräftig schlucken!“ Rang zwei teilt er sich mit dem Schweden Christofer Blomstrand und dem jungen Italiener Renato Paratore. Der Japaner Hideto Tanahiro schob sich mit 69 Schlägen auf Platz 5, zusammen mit Romain Wattel aus Frankreich.

14.300 Zuschauer verfolgten am Sonntag die spannende Auseinandersetzung auf den Fairways und Grüns. Insgesamt besuchten 39.000 Golf Fans das Turnier.

Bryson DeChambeau, der nach eigener Aussage gekommen war, um das Turnier zu gewinnen, machte seine Ankündigung beinahe war. Er verteidigte seine Führung, die er von Anfang an inne hatte, bis kurz vor Schluss. Er hielt sein Spiel zusammen und musste am Ende seinem aggressiven Spiel Tribut zollen. Zwei Wasserbälle auf Loch 18 beendeten seine Siegträume. Das daraus resultierende Tripel Bogey machte alles zunichte. Er beendete das Turnier auf dem geteilten 13. Platz mit -6 (282 Schläge).

Der überraschende Sieger Richard McEvoy ließ den Kontakt zu seinen Konkurrenten nie abreißen. Er sicherte sich den Sieg mit einem Birdie am letzten Loch mit einem Schlag Vorsprung (277 Schläge, -11). „Thank you, Hamburg well done,“ sagte der Gewinner nach der Pokalübergabe. Der Sieg ist für ihn nach der großartigen Leistung ein Riesengeschenk. Er hatte bisher keine volle Spielberechtigung für die European Tour und spielt auf der Challengetour. Dort gewann er letzten Sonntag in Frankreich. Die Porsche European Open ist sein erster Sieg auf der European Tour. Er bringt ihn unter die Top 70 im Race to Dubai, unter die ersten Hundert der Weltrangliste und sichert ihm als wichtigstes Asset die Spielberechtigung für die European Tour für die nächsten zwei Jahre.

Der junge Österreicher Matthias Schwab konnte sich ebenfalls unter den Top Ten positionieren. Er benötigte 5 Schläge über Par (77) und beendete das Turnier schließlich auf dem geteilten 7. Platz zusammen mit dem Engländer Paul Casey (280 Schläge, -8). Patrick Reed konnte nicht ganz an seine Leistung der vergangenen Tage anknüpfen. Er spielte drei über Par und beendete das Turnier auf Platz 9, genauso wie der Südafrikaner Charl Schwartzel (281 Schläge, -7).

Von den weiteren deutschen Spielern konnte sich keiner im Spitzenfeld platzieren. Maximilian Kieffer und Philipp Mejow kamen mit 285 Schlägen (-3) auf Platz 29. Sebastian Heisele liegt mit einem Gesamtergebnis von 288 Schläge (Par) auf Platz 48, Marcel Siemauf Platz 54 mit 289 Schläge (Par), Jonas Kölbing belegt Platz 71 und Benedict Staben Platz 72.

Aktuelles Bildmaterial zum Turnier finden Sie auf der Porsche Pressedatenbank unter https://presse.porsche.de.
Deeplink: https://presse.porsche.de/prod/presse_pag/PressResources.nsf/jumppage/de-golf-peo?OpenDocument

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