Porsche European Open starten zwei Tage später

Die Porsche European Open finden in der kommenden Woche von Samstag, den 5. Juni, bis Montag, den 7. Juni, statt. Die Verlegung des Turniers der European Tour um zwei Tage mit einer Reduzierung auf drei Runden und 54 Löcher war unausweichlich, nachdem die deutsche Regierung Ende der vergangenen Woche beschlossen hatte, Großbritannien als Virus-Variantengebiet auszuweisen. So war die Einreise nach Deutschland für einen Großteil der beteiligten Personen zum geplanten Zeitpunkt nicht möglich.

Aufgrund der am Wochenende in Kraft getretenen Bestimmungen war es fast einem Drittel des geplanten 156-Spieler-Feldes, zusammen mit einer ähnlichen Anzahl an Caddies und einer beträchtlichen Anzahl von Mitarbeitern der European Tour nicht möglich gewesen, nach Deutschland einzureisen. Die obligatorische Quarantänezeit liegt bei mindestens zehn Tagen außerhalb des Vereinigten Königreichs. Die Verschiebung des Starttermins um zwei Tage ermöglicht es der überwiegenden Mehrheit der Betroffenen, die erforderliche Zeit außerhalb Großbritanniens zu verbringen, sowohl während als auch nach dem „Made in Himmerland“-Turnier in Dänemark in dieser Woche. Mitte der kommenden Woche können sie dann nach Deutschland einreisen.

Die Terminverschiebung ermöglicht die Durchführung des Turniers und hat zudem keine Auswirkungen auf das hochklassige Spielerfeld. Dieses wird angeführt vom englischen Titelverteidiger Paul Casey und Abraham Ancer aus Mexiko, die beide aktuell in der Top 20 der Weltrangliste zu finden sind, sowie den Major-Champions Martin Kaymer aus Deutschland und Henrik Stenson aus Schweden.

Turnierdirektor Dirk Glittenberg kann nach intensiven Planungen in den vergangenen Tagen ebenfalls positiv auf die kommende Turnierwoche blicken. „Es war eine große Kraftanstrengung aller Beteiligten, die mit Erfolg gekrönt wurde: Die Porsche European Open können in diesem Jahr ausgetragen werden. Ich kann mich nur bei allen bedanken, die das in kürzester Zeit und unter größtem Druck möglich gemacht haben. Nach dem Ausfall im vergangenen Jahr können sich die Golf-Fans auf ein tolles Turnier freuen.“

Keith Pelley: „Dank für Flexibilität, Verständnis und unerschütterliche Unterstützung“

„Die in der vergangenen Woche bekannt gegebenen signifikanten Änderungen im Reiseverkehr haben es für uns schlichtweg unmöglich gemacht, die Porsche European Open wie vorgesehen zu starten, ohne das Teilnehmerfeld und die Integrität des Turniers in inakzeptabler Weise zu beeinträchtigen“, sagt Keith Pelley, European Tour Chief Executive.

„Wir sind daher allen Beteiligten sehr dankbar, insbesondere Titelpartner Porsche und dem Promoter U.COM Event für ihre Flexibilität, ihr Verständnis und ihre unerschütterliche Unterstützung, diese grundlegenden Änderungen so kurz vor dem Turnier vorzunehmen, während ein Großteil der Infrastruktur bereits vorhanden war. Das hat es uns ermöglicht, nicht nur so vielen unserer Mitglieder wie möglich wichtige Spielmöglichkeiten zu bieten, sondern auch dieses prestigeträchtige Event Deutschland und unserem weltweiten Fernsehpublikum angemessen zu präsentieren.”

Top-Stars der Porsche European Open 2015 – 2019

Die Porsche European Open waren seit der ersten Austragung 2015 ein beliebter Anlaufpunkt für die großen Namen der Golfszene. Ein Überblick.

2015 – McDowell, Langer, Schwartzel, Hanson, Mahan

Bereits die Premiere präsentierte sich hochklassig: Im September 2015 reisten gleich mehrere Top-Golfer zum Beckenbauer Course in Bad Griesbach, um die ersten Porsche European Open in Angriff zu nehmen. Fünf Major-Sieger und zahlreiche Ryder-Cup-Spieler zierten die Startlisten, darunter große Namen wie die Porsche-Fans Graeme McDowell (Nordirland) und Peter Hanson. Der schwedische Hobby-Rennfahrer verriet dem Porsche-Kundenmagazin „Christophorus“: „Für kurze Zeit ‚in the Zone‘ zu sein, ob im 911er oder auf dem Golfkurs, das ist das Beste.“ Auch McDowell schwärmte, nachdem er mit einem 911 Carrera 4 GTS Cabriolet von München nach Niederbayern gefahren war: „Es war wunderbar.“

Viel Aufmerksamkeit zog auch der spanische Publikumsliebling Miguel Angel Jiménez auf sich. Masters-Champion Charl Schwartzel (Südafrika) und US-Golfer Hunter Mahan, der sonst nur auf der US PGA Tour zu bewundern ist, sorgten für ein global ausgerichtetes Spitzenfeld. Für Stimmung vor Ort sorgte besonders die deutsche Golf-Legende Bernhard Langer, der zweifache Major-Sieger und mehrfache Gewinner der US Champions Tour, der zudem den Beckenbauer Course einst entworfen hatte. Sein 24. Platz am Ende bedeutete das beste deutsche Ergebnis. Von den Top-Favoriten landete keiner ganz oben auf dem Leaderboard. Peter Hanson und Charl Schwartzel teilten sich am Ende Position 19.

2016 – Martin Kaymer und „The Big Easy”

 Auch im zweiten Jahr der Porsche European Open lockten fünf Major-Sieger und mehr als ein Dutzend Ryder-Cup-Spieler die Zuschauer nach Niederbayern. Top-Star war dabei Martin Kaymer, der sich kurz vor dem Ryder Cup in den USA noch – zum einzigen Mal in diesem Jahr – den deutschen Fans präsentierte. Im Finale spielte er tatsächlich um den Sieg mit und wurde starker Sechster. Ein weiterer Weltklasse-Golfer freute sich auf die Porsche European Open, nicht nur aufgrund der „guten Gelegenheit, einen netten Porsche fahren zu können“: Ernie Els.

Den Südafrikaner, Spitzname „The Big Easy“, schwelgte in den eindrücklichen Erinnerungen an die seit 1978 ausgetragenen European Open, die das aus seiner Sicht „große Event“ sehr besonders machten. „Ich kann mich daran erinnern, dass ich das Turnier, das damals im englischen Walton Heath ausgetragen wurde, jahrelang im Fernsehen geguckt habe. Die European Open haben ein paar Jahre benötigt, um zurückzukehren – und das Turnier jetzt mit einem so guten Sponsor wie Porsche zurück im Tourkalender zu haben, das ist riesig!“ Weitere berühmte Namen in diesem Jahr: Padraig Harrington, dreifacher Majorsieger aus Irland, und der Engländer Tommy Fleetwood, der das Turnier auf Rang 13 abschloss und in der Folge einen rasanten Aufstieg in die Weltspitze hinlegte.

2017 – Reed, Perez, Walker

Einer der großen Stars der ersten Austragung der Porsche European Open auf der Golfanlage Green Eagle Golf Courses bei Hamburg ließ es sich nicht nehmen, noch vor dem ersten Turniertag die neuesten Porsche-Modelle im Porsche Zentrum Hamburg Nord-West aus nächster Nähe in Augenschein zu nehmen – unter anderem einen silbermetallic-farbenen Porsche 911 Carrera GTS. „Es fühlt sich sehr gut an“, ließ Patrick Reed wissen. „Als ich ein kleiner Junge war, besaß mein Vater einen Porsche. Da durfte ich auf dem Schoß meines Dads Platz nehmen und ihm mit meiner kleinen Hand beim Gänge-Schalten helfen. Das sind tatsächlich meine ersten Erinnerungen an Porsche.“ Die ersten Erinnerungen an die Porsche European Open sind inzwischen ähnlich euphorisch. In Runde drei lochte der US-Golfer auf der 18. Bahn (473 Meter/Par 5) des Porsche Nord Course aus 208 Metern zum sehr seltenen – und für ihn ersten – Albatros (drei unter Par) ein.

Reed trat in den Tagen der dritten Porsche European Open gemeinsam mit seinen Landsmännern Jimmy Walker und Pat Perez als berühmtes US-Trio auf, das sehr viel Spaß verbreitete. So unterhielt Perez die Gäste beim ProAm-Dinner am Vorabend des Turniers vortrefflich mit Anekdoten aus dem Leben eines Golfprofis. Und der amtierende Major-Sieger Walker fand es „großartig, während der Turnierwoche einen 911er nutzen zu können. Das ist ein aufregendes, ein ikonisches Fahrzeug.“ Masters-Champion Charl Schwartzel gab sich zum zweiten Mal die Ehre, traf am ersten Tag aus gut 250 Metern den Flaggenstock und verpasste – im Gegensatz zu Reed – das spektakuläre Albatros denkbar knapp.

2018 – DeChambeau, Reed, Perez

Es ging ins Jubiläumsjahr und die Starterliste der Porsche European Open 2018 entsprach den großen Erwartungen. Gefeiert wurden 40 Jahre European Open und 70 Jahre Porsche Sportwagen. Für das Jubiläum reiste der frischgebackene Masters-Sieger Patrick Reed zum zweiten Mal an und Charl Schwatzel als weiterer Träger des berühmten grünen Jackets war schon zum dritten Mal dabei,, auch Pat Perez freute sich darauf, erneut Porsche-Atmosphäre in Deutschland zu schnuppern. Alle drei schauten zu Beginn der Woche gemeinsam mit Shooting-Star Bryson DeChambeau auf der Hamburger Reeperbahn vorbei. Die Top-Golfer boten den Zuschauer auf dem Kiez eine unterhaltsame Show bei der Porsche Urban Golf Challenge. Pat Perez, USA, sicherte sich den Sieg im außergewöhnlichen Event und damit einen Porsche 911 GTS für die gesamte Turnierwoche. „Die Stimmung hier war einfach phantastisch. Wir hatten viel Spaß zusammen. Und jetzt freue ich mich aufs Porsche-Fahren.“

Paul Casey, der erstmals dabei war, erlebte spektakuläre Momente auf der Anlage des ADAC Fahrsicherheitszentrums in Lüneburg. „Für mich gilt auf der Straße immer Safety First. Umso schöner war es, etwa einen GT3 RS auf einer abgesperrten Strecke bewegen zu dürfen. Einfach traumhaft und das perfekte Warm-up für die Turnierwoche“, sagte der Engländer. Am Ende der Woche wurde es für Casey ein siebter Rang, Schwartzel und Reed landeten als Neunte ebenfalls in den Top Ten. DeChambeau, der lange führte, wurde am Ende jedoch nur 13. Die Woche in Hamburg war für den jungen US-Star dennoch ein Gewinn: „Es macht immer großen Spaß, wenn wir mal was Ungewöhnliches und außer der Reihe machen können. Erst recht in dieser inspirierenden Stadt.“

2019 – Casey, Schauffele, Kuchar

Für Xander Schauffele war es ein ganz spezielles Debut. Nicht nur, weil sich der US-Amerikaner rund um die Anlage auf Plakaten zur Kampagne „I am Athlete“ gemeinsam mit dem neuen Porsche Cayenne Coupé bestaunen durfte („Das ist schön, zu sehen“). Für den 25-Jährigen war es auch eine Reise in die Vergangenheit. Sein Vater Stefan wuchs in Stuttgart auf, der Heimat von Porsche. Heute lebt die Familie in San Diego, Kalifornien. „Ich trage Stuttgart und Deutschland in mir, so wie Porsche auch. Natürlich sind die Porsche European Open somit sehr besonders für mich. Und auch für meine Familie“, sagte der Shooting-Star der US PGA Tour während einer Ausfahrt im Porsche 911 Carrera S durch die Hamburger Innenstadt. „Ich bin ein Perfektionist. Mein Arbeitsethos ist sicher auch deutsch. Und diese Attribute sehe ich auch bei Porsche. Nie aufhören, besser werden zu wollen, das gefällt mir.“

Landsmann Matt Kuchar fand Gefallen an einem Ausflug zur Anlage des ADAC Fahrsicherheitszentrums in Lüneburg. Dort testete der neunmalige Sieger auf der US-Tour in einem Porsche 911 GT3 RS die Grenzen seines fahrerischen Könnens und fühlte sich dabei „wieder wie ein Kind. Diese Autos sind dafür gemacht, schnell zu fahren.“ Patrick Reed schwärmte auch bei seinem dritten Auftritt vor den Toren Hamburgs von den Sportwagen aus Deutschland. Wie seinen Kollegen hatte es ihm besonders der neue Porsche Taycan Turbo S angetan, der als Hole-in-One-Fahrzeug am 17. Abschlag stand („Ich hätte gerne noch mehr Zeit gehabt, ihn anzuschauen“).

Hauptdarsteller der Woche war dennoch Paul Casey. Der Porsche-Liebhaber freute sich über einen ganz besonderen Titel – der dreifache Ryder-Cup-Gewinner feierte seinen 19. Profititel ausgerechnet bei der Porsche European Open: „Als Sportwagen-Fan habe ich mich in dieser Woche sehr wohl gefühlt. Das hat auch geholfen. Es ist wirklich ein sehr spezieller Sieg.“

Die Sieger des Turniers – Alexander Levy, 2016

Der zweite Sieger der Porsche European Open – der Mann, der die lokalen Helden besiegte.

Irgendwann am Finaltag der Porsche European Open 2019 lagen gleich 19 Spieler nur drei Schläge auseinander. Es war ein spannendes Rennen – mittendrin Martin Kaymer kurz vor seinem vierten Ryder-Cup-Start in Folge, dazu Landsmann Florian Fritsch und der Österreicher Bernd Wiesberger. Am Ende setzte sich jedoch der durch, der schon vor dieser dritten und aufgrund schwieriger Wetterverhältnisse letzten Runde als Favorit gegolten hatte; das jedoch deutlich knapper als erwartet.

Sechs Schläge Vorsprung hatte der damals 26-jährige Alexander Lévy am Morgen auf seine Verfolger. Den Sieg erkämpfte er sich dann mit einem starken 8-Meter-Putt am zweiten Extraloch im Stechen gegen den Engländer Ross Fisher. Er trommelte mit den Fäusten auf seiner Brust und sagte später: “Es fühlt sich großartig an.“ Es war Lévys dritter Titel auf der European Tour. „Es ist schwer zu sagen, welcher Sieg am süßesten schmeckt, aber ich bin im Moment schon sehr, sehr glücklich.” Im Jahr darauf verpasste Lévy erst im Stechen die Titelverteidigung – ein früher Experte der Porsche European Open.

Titelverteidiger Paul Casey triumphiert in Dubai

Sensationeller Start für en Sieger der Porsche European Open 2019.
Gleichzeitig ist der Titel ein deutliches Signal schon jetzt in Richtung Frühsommer, wenn Paul Casey auf dem Porsche Nord Course vom 3. bis 6. Juni seinen Titel verteidigen will. Der Engländer ist in Form und bereit für die Herausforderung in Hamburg.

Casey sicherte sich bei der prominent besetzten Omega Dubai Desert Classic den 20. Turniersieg seiner Karriere, den ersten seit seinem Erfolg bei der Porsche European Open. Wie vor knapp eineinhalb Jahren in Hamburg lieferte sich Casey auf der Finalrunde ein Duell mit dem Schotten Robert MacIntyre – und erneut setzte sich der erfahrene Routinier gegen den jungen Shooting-Star durch. In der Weltrangliste nähert sich der Porsche-Markenbotschafter dank seines 15. Titels auf der European Tour wieder den Top Ten der Weltrangliste.

Paul Casey: “So darf es gerne weitergehen”

„Das ist wirklich ein spezieller Sieg in so einem Weltklassefeld“, sagte Casey. „Aber ich habe hart dafür gearbeitet. Dass es gleich zu Beginn des Jahres nun so gut läuft, macht mich dennoch sprachlos. Ich bin so glücklich, mit neuen Partnern wie Porsche an meiner Seite gleich so erfolgreich zu sein. So darf es gerne weitergehen.“

Bei extrem schwierigen Bedingungen mit starkem Wind im Emirates Golf Club war Casey als Führender in den Finaltag gestartet und verteidigte seinen Vorsprung souverän bis ins Clubhaus. Es ist sein bereits vierter Sieg im Mittleren Osten, eine Bestmarke im Profigolf. Grundlage für seinen ersten Sieg im ersten Start auf der European Tour in diesem Jahr waren 29 sehr starke Löcher ohne Schlagverlust von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag, auf denen er zwölf Schläge unter Par blieb. Mit einem Gesamtergebnis von 17 unter Par distanzierte Casey am Ende den Südafrikaner Brandon Stone um vier Schläge, MacIntyre auf Rang drei gar um fünf Schläge und reihte sich damit ein in die Gruppe bedeutender Golf-Größen, die in Dubai bereits erfolgreich waren.

Paul Casey und Porsche

Der Triumph folgt einem starken achten Rang zum Jahresauftakt auf der US PGA Tour und ist der erste Titel Caseys als Porsche-Markenbotschafter. Seit September des vergangenen Jahres präsentiert der 43-Jährige das Porsche-Logo auf seinem Bag. Zudem teilt er als Experte und leidenschaftliche Porsche-Anhänger bei Events sein Wissen im Golf- und Sportwagenbereich. Zuletzt begeisterte er die Mitglieder des Porsche Golf Circle im Dezember bei einem Online-Event, in dem er exklusiv Fragen der Community beantwortete, dabei mit Porsche-Wissen glänzte und seine Erfahrung aus 20 Jahren Profigolf teilte.

Seit knapp zwei Jahrzehnten ist Casey in der Weltspitze zu finden. Er war die Nummer drei der Welt, zuletzt Stammgast in den Top 20 und gewann drei Mal den Ryder Cup. Der Kontinental-Wettbewerb ist neben den Majors auch dieses Jahr das große Ziel des Mannes aus Gloucestershire im Südwesten Englands, der mit seiner Familie inzwischen in Scottsdale, Arizona, lebt und sowohl auf der European Tour und der US PGA Tour zuhause ist. Dieses Ziel rückt nach dem Sieg in Dubai ebenso näher wie ein möglicher Start bei den Olympischen Spielen in Tokio. Casey hat bereits seine Teilnahme bei den diesjährigen Porsche European Open vom 3. bis 6. Juni auf Green Eagle Golf Courses bestätigt und freut sich auf die Titelverteidigung in Deutschland.

U.COM Event übernimmt Porsche European Open

Eindrucksvolles Zeichen für Spitzengolf in besonderen Zeiten

U.COM Event ist neuer Veranstalter der prestigeträchtigen Porsche European Open. Ein Dreijahresvertrag mit der European Tour und Titelsponsor Porsche garantiert die Fortführung eines der traditionsreichsten Turniere im europäischen Profigolf bis 2023 und ist gleichzeitig ein Bekenntnis zu hochklassigem Golfsport in Deutschland. Vom 3. bis zum 6. Juni 2021 werden die Top-Golfer bei der dann sechsten Austragung der Porsche European Open zum vierten Mal auf dem anspruchsvollen Porsche Nord Course der Green Eagle Golf Courses vor den Toren Hamburgs abschlagen. Das Preisgeld beträgt 1,2 Millionen Euro. Titelverteidiger Paul Casey, dreimaliger Ryder-Cup-Champion und frühere Nummer drei der Welt, hat seine Teilnahme bereits zugesagt.

„Die Übernahme der Porsche European Open ist für uns eine Herzensangelegenheit“, sagt Dirk Glittenberg, Geschäftsführer der U.COM Event. „Wir leben und lieben den Golfsport und wollen helfen, ihn in Deutschland weiterzuentwickeln und gleichzeitig neue Eventerlebnisse schaffen, die über den Wettbewerb hinausreichen. Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir auf der tollen Anlage von Green Eagle Golf Courses bestehende und neue Golf- und Event-Fans begeistern und dabei diesen wunderbaren Sport zugänglich und vor allem unterhaltsam präsentieren.“

Wertvolle Erfahrung als Veranstalter und Promoter

U.COM Media und die Porsche AG arbeiten seit Jahren bereits erfolgreich beim Porsche Tennis Grand Prix zusammen. Von dieser gemeinsamen Erfahrung sollen die Porsche European Open ebenso profitieren wie von der langen Geschichte der U.COM Event als internationalem Turnierveranstalter. Seit mehr als zehn Jahren ist die Düsseldorfer Agentur Partner der European Tour, unter anderem als Co-Promoter beim Portugal Masters und den Golfsixes in Cascais. Zudem fungiert die U.COM Event als Promoter der Magical Kenya Ladies Open auf der Ladies European Tour und im Tennis als Veranstalter der ATP 250 Millennium Estoril Open. Ausgezeichnet wurde die Arbeit 2015 mit dem ATP Award of Excellence im Bereich Best Marketing & Promotion Event.

„Sportevents sind heute sehr viel mehr als das Treffen von Topathleten. Sie sind gesellschaftliche Großereignisse, bei denen Menschen in der Gemeinschaft vielfältig begeistert werden“, so Dirk Glittenberg. „Das alles hat uns speziell im Jahr 2020 sehr gefehlt. Mit dem Glauben an bessere Rahmenbedingungen 2021 freuen wir uns umso mehr auf drei großartige Jahre Porsche European Open.“

Keith Waters, Chief Operating Officer der European Tour, sagt: „Wir freuen uns, dass sich eine Marke, die derart für Exzellenz steht, langfristig in diesem Sport engagiert. Damit ist das Turnier in der Lage, seine anhaltend positive Entwicklung fortzusetzen. Die Porsche European Open werden auf der Anlage der Green Eagle Golf Courses unter der neuen Leitung von U.COM, die eine ausgezeichnete Erfolgsbilanz bei der Durchführung von Sportevents in der ganzen Welt und insbesondere in Deutschland vorweisen kann, weiter wachsen”.

Langer, Faldo, Woosnam, Norman, Westwood

Von 1978 bis 2009 waren die European Open, ausgetragen in England und Irland, elementarer Bestandteil des Turnierkalenders der European Tour. Zu den Titelträgern in dieser Zeit gehören Bernhard Langer, Sir Nick Faldo, Ian Woosnam, Greg Norman und Lee Westwood. Nach fünfjähriger Pause kehrte das Event 2015 als Porsche European Open zurück und findet seither in Deutschland statt.