Die Sieger des Turniers – Alexander Levy, 2016

Der zweite Sieger der Porsche European Open – der Mann, der die lokalen Helden besiegte.

Irgendwann am Finaltag der Porsche European Open 2019 lagen gleich 19 Spieler nur drei Schläge auseinander. Es war ein spannendes Rennen – mittendrin Martin Kaymer kurz vor seinem vierten Ryder-Cup-Start in Folge, dazu Landsmann Florian Fritsch und der Österreicher Bernd Wiesberger. Am Ende setzte sich jedoch der durch, der schon vor dieser dritten und aufgrund schwieriger Wetterverhältnisse letzten Runde als Favorit gegolten hatte; das jedoch deutlich knapper als erwartet.

Sechs Schläge Vorsprung hatte der damals 26-jährige Alexander Lévy am Morgen auf seine Verfolger. Den Sieg erkämpfte er sich dann mit einem starken 8-Meter-Putt am zweiten Extraloch im Stechen gegen den Engländer Ross Fisher. Er trommelte mit den Fäusten auf seiner Brust und sagte später: „Es fühlt sich großartig an.“ Es war Lévys dritter Titel auf der European Tour. „Es ist schwer zu sagen, welcher Sieg am süßesten schmeckt, aber ich bin im Moment schon sehr, sehr glücklich.“ Im Jahr darauf verpasste Lévy erst im Stechen die Titelverteidigung – ein früher Experte der Porsche European Open.

Titelverteidiger Paul Casey triumphiert in Dubai

Sensationeller Start für en Sieger der Porsche European Open 2019.
Gleichzeitig ist der Titel ein deutliches Signal schon jetzt in Richtung Frühsommer, wenn Paul Casey auf dem Porsche Nord Course vom 3. bis 6. Juni seinen Titel verteidigen will. Der Engländer ist in Form und bereit für die Herausforderung in Hamburg.

Casey sicherte sich bei der prominent besetzten Omega Dubai Desert Classic den 20. Turniersieg seiner Karriere, den ersten seit seinem Erfolg bei der Porsche European Open. Wie vor knapp eineinhalb Jahren in Hamburg lieferte sich Casey auf der Finalrunde ein Duell mit dem Schotten Robert MacIntyre – und erneut setzte sich der erfahrene Routinier gegen den jungen Shooting-Star durch. In der Weltrangliste nähert sich der Porsche-Markenbotschafter dank seines 15. Titels auf der European Tour wieder den Top Ten der Weltrangliste.

Paul Casey: „So darf es gerne weitergehen“

„Das ist wirklich ein spezieller Sieg in so einem Weltklassefeld“, sagte Casey. „Aber ich habe hart dafür gearbeitet. Dass es gleich zu Beginn des Jahres nun so gut läuft, macht mich dennoch sprachlos. Ich bin so glücklich, mit neuen Partnern wie Porsche an meiner Seite gleich so erfolgreich zu sein. So darf es gerne weitergehen.“

Bei extrem schwierigen Bedingungen mit starkem Wind im Emirates Golf Club war Casey als Führender in den Finaltag gestartet und verteidigte seinen Vorsprung souverän bis ins Clubhaus. Es ist sein bereits vierter Sieg im Mittleren Osten, eine Bestmarke im Profigolf. Grundlage für seinen ersten Sieg im ersten Start auf der European Tour in diesem Jahr waren 29 sehr starke Löcher ohne Schlagverlust von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag, auf denen er zwölf Schläge unter Par blieb. Mit einem Gesamtergebnis von 17 unter Par distanzierte Casey am Ende den Südafrikaner Brandon Stone um vier Schläge, MacIntyre auf Rang drei gar um fünf Schläge und reihte sich damit ein in die Gruppe bedeutender Golf-Größen, die in Dubai bereits erfolgreich waren.

Paul Casey und Porsche

Der Triumph folgt einem starken achten Rang zum Jahresauftakt auf der US PGA Tour und ist der erste Titel Caseys als Porsche-Markenbotschafter. Seit September des vergangenen Jahres präsentiert der 43-Jährige das Porsche-Logo auf seinem Bag. Zudem teilt er als Experte und leidenschaftliche Porsche-Anhänger bei Events sein Wissen im Golf- und Sportwagenbereich. Zuletzt begeisterte er die Mitglieder des Porsche Golf Circle im Dezember bei einem Online-Event, in dem er exklusiv Fragen der Community beantwortete, dabei mit Porsche-Wissen glänzte und seine Erfahrung aus 20 Jahren Profigolf teilte.

Seit knapp zwei Jahrzehnten ist Casey in der Weltspitze zu finden. Er war die Nummer drei der Welt, zuletzt Stammgast in den Top 20 und gewann drei Mal den Ryder Cup. Der Kontinental-Wettbewerb ist neben den Majors auch dieses Jahr das große Ziel des Mannes aus Gloucestershire im Südwesten Englands, der mit seiner Familie inzwischen in Scottsdale, Arizona, lebt und sowohl auf der European Tour und der US PGA Tour zuhause ist. Dieses Ziel rückt nach dem Sieg in Dubai ebenso näher wie ein möglicher Start bei den Olympischen Spielen in Tokio. Casey hat bereits seine Teilnahme bei den diesjährigen Porsche European Open vom 3. bis 6. Juni auf Green Eagle Golf Courses bestätigt und freut sich auf die Titelverteidigung in Deutschland.

U.COM Event übernimmt Porsche European Open

Eindrucksvolles Zeichen für Spitzengolf in besonderen Zeiten

U.COM Event ist neuer Veranstalter der prestigeträchtigen Porsche European Open. Ein Dreijahresvertrag mit der European Tour und Titelsponsor Porsche garantiert die Fortführung eines der traditionsreichsten Turniere im europäischen Profigolf bis 2023 und ist gleichzeitig ein Bekenntnis zu hochklassigem Golfsport in Deutschland. Vom 3. bis zum 6. Juni 2021 werden die Top-Golfer bei der dann sechsten Austragung der Porsche European Open zum vierten Mal auf dem anspruchsvollen Porsche Nord Course der Green Eagle Golf Courses vor den Toren Hamburgs abschlagen. Das Preisgeld beträgt 1,2 Millionen Euro. Titelverteidiger Paul Casey, dreimaliger Ryder-Cup-Champion und frühere Nummer drei der Welt, hat seine Teilnahme bereits zugesagt.

„Die Übernahme der Porsche European Open ist für uns eine Herzensangelegenheit“, sagt Dirk Glittenberg, Geschäftsführer der U.COM Event. „Wir leben und lieben den Golfsport und wollen helfen, ihn in Deutschland weiterzuentwickeln und gleichzeitig neue Eventerlebnisse schaffen, die über den Wettbewerb hinausreichen. Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir auf der tollen Anlage von Green Eagle Golf Courses bestehende und neue Golf- und Event-Fans begeistern und dabei diesen wunderbaren Sport zugänglich und vor allem unterhaltsam präsentieren.“

Wertvolle Erfahrung als Veranstalter und Promoter

U.COM Media und die Porsche AG arbeiten seit Jahren bereits erfolgreich beim Porsche Tennis Grand Prix zusammen. Von dieser gemeinsamen Erfahrung sollen die Porsche European Open ebenso profitieren wie von der langen Geschichte der U.COM Event als internationalem Turnierveranstalter. Seit mehr als zehn Jahren ist die Düsseldorfer Agentur Partner der European Tour, unter anderem als Co-Promoter beim Portugal Masters und den Golfsixes in Cascais. Zudem fungiert die U.COM Event als Promoter der Magical Kenya Ladies Open auf der Ladies European Tour und im Tennis als Veranstalter der ATP 250 Millennium Estoril Open. Ausgezeichnet wurde die Arbeit 2015 mit dem ATP Award of Excellence im Bereich Best Marketing & Promotion Event.

„Sportevents sind heute sehr viel mehr als das Treffen von Topathleten. Sie sind gesellschaftliche Großereignisse, bei denen Menschen in der Gemeinschaft vielfältig begeistert werden“, so Dirk Glittenberg. „Das alles hat uns speziell im Jahr 2020 sehr gefehlt. Mit dem Glauben an bessere Rahmenbedingungen 2021 freuen wir uns umso mehr auf drei großartige Jahre Porsche European Open.“

Keith Waters, Chief Operating Officer der European Tour, sagt: „Wir freuen uns, dass sich eine Marke, die derart für Exzellenz steht, langfristig in diesem Sport engagiert. Damit ist das Turnier in der Lage, seine anhaltend positive Entwicklung fortzusetzen. Die Porsche European Open werden auf der Anlage der Green Eagle Golf Courses unter der neuen Leitung von U.COM, die eine ausgezeichnete Erfolgsbilanz bei der Durchführung von Sportevents in der ganzen Welt und insbesondere in Deutschland vorweisen kann, weiter wachsen“.

Langer, Faldo, Woosnam, Norman, Westwood

Von 1978 bis 2009 waren die European Open, ausgetragen in England und Irland, elementarer Bestandteil des Turnierkalenders der European Tour. Zu den Titelträgern in dieser Zeit gehören Bernhard Langer, Sir Nick Faldo, Ian Woosnam, Greg Norman und Lee Westwood. Nach fünfjähriger Pause kehrte das Event 2015 als Porsche European Open zurück und findet seither in Deutschland statt.