Runde 3: Hole-in-One und Leader’s Car für Perez

Ein weiterer Feiertag für Victor Perez – und das noch vor der Finalrunde am morgigen Sonntag: Der Franzose, der in der vergangenen Woche die Dutch Open gewonnen hatte, setzte sich mit einer 71er Runde und einem Gesamtergebnis von fünf unter Par an die Spitze des heftig umkämpften Leaderboards der Porsche European Open. Hauptausschlaggebend für seinen Sprung an die Spitze war dabei ein Hole-in-One auf der zweiten Bahn des Porsche Nord Course.

Perez lochte den Ball aus knapp 200 Metern am Par 3 mit dem Eisen 6 direkt ein. „Ein perfekter Schlag. Ich habe es gar nicht gesehen, habe nur die Zuschauer gehört – ein sehr schöner Sound.“ Für das Ass suchte sich der 29-Jährige jedoch nicht das beste Loch aus. An der 17 hätte er sich für einen Kunstschlag über den Hole-in-One-Preis freuen können: einen Porsche Taycan Turbo S Sport Turismo. „Morgen versuche ich es dort und hoffe auf den richtigen Porsche“, lachte Perez, der immerhin einen kleinen Modell-Porsche überreicht bekam. Und einen richtigen Porsche gab es am Ende doch noch: Im spektakulären Leader’s Car – einem Taycan 4S Sport Turismo – durfte Perez von der Turnieranlage ins Hotel fahren.

Hinter Perez lauern dessen Landsmann Julien Brun und Joakim Lagergren aus Schweden bei vier unter Par einen Schlag dahinter. „Ich habe heute wirklich gut gespielt“, sagte Lagergren, der jedoch auf der 18 mit einem Drei-Putt aus wenigen Metern die sehr gute Position verspielte und hinter Perez zurückfiel. „Ich kann sehr viel Positives mitnehmen von heute“, sagte Brun, der auf der DP World Tour noch ohne Sieg ist. „Diese Runde hätte ich unterschrieben im Vorfeld. Ich freue mich auf die Herausforderung, vor die uns der Kurs stellt.“

Fleetwood auf dem Weg nach oben

Bei besten sommerlichen Bedingungen präsentierte sich der Kurs auch am Moving Day herausfordernd. Die tagesbeste Runde war eine 69 (-3). Nur zwei Spieler konnten dieses Ergebnis ins Clubhaus bringen – darunter Tommy Fleetwood. Englands Spitzengolfer Tommy Fleetwood arbeitete sich in Runde drei weiter nach vorne. Seine starke 69 brachte ihn auf ein Gesamtergebnis von drei unter Par und in die Top Ten. „Ich bin jetzt in einer guten Position“, sagte der Ryder-Cup-Held von 2018 nach der Runde. „Ich habe besser gespielt, den Ball besser getroffen, hatte aber immer noch ein paar ungenaue Schläge.“ Neben Fleetwood platzierte sich unter anderem neben Eduardo Molinari, dem Ryder-Cup-Co-Kapitän für 2023. Sein Chef in Rom in gut einem Jahr, Henrik Stenson, rutschte nach starkem Start mit einer 74 auf fünf über Par.

Knapp bleibt dran

Bester Deutscher vor der Finalrunde ist Alexander Knappe, der sich solide mit einer 73 in der erweiterten Spitzengruppe hielt und nun auf Position elf rangiert. „Ich habe nicht viele Grüns getroffen. Deswegen war es schon eine anstrengende Runde. Aber ich bin eigentlich glücklich, dass es am Ende eine 73 wurde“, so der 33-Jährige vom GC Paderborn, der nun optimistisch nach vorne schaut: „Für morgen bin ich in einer guten Position.“

Marcel Siem lockte an diesem Samstag die meisten Zuschauer auf den Kurs – und hielt sich trotz großer Nervosität lange sehr gut. Am Ende rutsche der vierfache Sieger auf der DP World Tour mit zwei Doppel-Bogeys auf der zweiten Neun ab. Ein Birdie auf der 18 sorgte zumindest für einen versöhnlichen Abschluss. „Heute war ich so nervös wie schon lange nicht mehr. Ich konnte kaum den Ball ausrichten, so sehr haben meine Hände gezittert. Aber klar, ich habe schon lange nicht mehr vor so viel Publikum gespielt“, so Siem. „Wenn ich eine Top Ten erreichen kann, dann wäre das natürlich mega.“

Alle Ergebnisse im Leaderboard.

Stimmen Runde 3: “Es ist ein großartiges Event”

Victor Perez (69-71-72, -5): „Sehr schwierig erneut, der Wind macht es zusätzlich knifflig. Ich bin sehr selbstbewusst. Ich darf mich jetzt nicht in komische Gedanken bringen und mich auf jeden Schlag konzentrieren. Ich denke, es ist unglaublich wichtig, dass ich die Erfahrung des Sieges in der vergangenen Woche habe. Letzte Woche war ich sehr nervös, das ist jetzt sehr hilfreich, bin sehr glücklich darüber. Ein Sieg wäre fantastisch, es ist ein großartiges Event, dieser Kurs bereitet sehr gut vor auf die US Open in knapp zwei Wochen.“

Joakim Lagergren (67-74-71, -4): „Ich habe heute wirklich gut gespielt. Eigentlich den ganzen Tag. Dann ein schlechter Schlag an der 16 und viel zu viele Putts an der 18. Ansonsten war es gut. Es ist nicht der harte Golfplatz, wenn du drei Putts brauchst. Das bist du dann selbst.“

Julien Brun (69-72-71, -4): „Ich kann sehr viel Positives mitnehmen von heute. Diese Runde hätte ich unterschrieben im Vorfeld. Ich freue mich auf die Herausforderung, vor die uns der Kurs stellt. Hier muss man gut spielen.“

Tommy Fleetwood (75-72-69, Par): „Ich habe besser gespielt, den Ball besser getroffen, hatte aber immer noch ein paar ungenaue Schläge. Im Allgemeinen habe ich eine Menge guter Putts gelocht, um Pars zu retten. Als ich einmal in Schwung gekommen war, dachte ich, ich könnte es durchhalten, aber das war nicht der Fall. Auf der 17 und 18 habe ich ein paar gute Putts gemacht. Ich bin jetzt in einer guten Position.“

Eduardo Molinari (74-72-70, Par): “Ich habe heute wirklich gut gespielt. Viele Abschläge und auch viele Eisenschläge waren sehr gut. Es ist nur sehr schade, dass ich die Runde nicht gut beenden konnte. Bogey an der 17, verpasstes Birdie an der 18. Aber alles in allem war es ein guter Tag.”

Alexander Knappe (73-70-73, Par): „Ich habe nicht viele Grüns getroffen. Deswegen war es schon eine anstrengende Runde. Aber ich bin eigentlich glücklich, dass es am Ende eine 73 wurde. Ein Putt mehr hätte vielleicht fallen können. Ich hatte wirklich keine einzige Birdie-Chance. Und die Einzige, die ich hatte, habe ich auch reingemacht. Ich habe die Bälle immer viel zu weit geschlagen. Für morgen bin ich in einer guten Position.“

Matti Schmid (70-75-72, +1): „Ich habe gute lange Schläge gemacht und konnte auch die Putts lochen. Eigentlich habe ich den ganzen Tag ganz ordentlich gespielt und nur zwischendurch mit dem Putter einen kleinen Hänger gehabt. Und Even Par hat die Runde auch wirklich verdient. Ich schaue jetzt einfach mal. Eine schöne Runde unter Par ist hier immer gut und das versuche ich natürlich.“

Marcel Siem (71-72-75, +2): „Heute war ich so nervös wie schon lange nicht mehr. Ich konnte kaum den Ball ausrichten, so sehr haben meine Hände gezittert. Aber klar, ich habe schon lange nicht mehr vor so viel Publikum gespielt. Das Geile war aber, dass trotzdem die Technik gehalten hat. Das ist ein wichtiger Schritt für mich. Auch, wenn ich mal wieder um den Sieg mitspiele. Nein, Attacke geht hier nicht (lacht). Man muss das Ganze solide weiter spielen und versuchen, das Momentum hier vor dem Publikum zu nutzen. Und wenn ich eine Top Ten erreichen kann, dann wäre das natürlich mega.“

Yannik Paul (74-71-73, +2): „Grundsätzlich hat sich das Spiel heute wieder sehr gut angefühlt. Allerdings müssen die Wedges noch näher an der Fahne landen. Ich habe zwei Bogeys an den Par 5 gemacht, das darf natürlich nicht passieren. Aber ich muss geduldig bleiben, dann fallen auch die Putts irgendwann. Mit zwei über Par liegt man hier trotzdem noch gut im Rennen. Ich habe auch gesehen, dass ich sogar ein paar Plätze gut gemacht habe. Und was morgen betrifft: Es sind alle relativ nah beieinander, da kann noch viel passieren. Zumal man auf diesem Platz schon auch deutlich unter Par spielen kann.“

Marcel Schneider (73-73-73, +3): „Ich bin eigentlich sehr zufrieden. Ich habe zwar das gleiche Ergebnis gespielt wie gestern, aber das lange Spiel war deutlich besser. Allerdings hat mich der Putter etwas im Stich gelassen. Grund zum Beschweren habe ich aber trotzdem nicht: Die letzten zwei Tage waren phänomenal und ich bin froh, im Wochenende zu sein und auch morgen noch eine Chance habe, tief zu gehen. Es war eigentlich ganz angenehm. Der Wind stand so, dass man ihn bei den langen Löchern von hinten hatte. Somit war es für mich – gefühlt – besser. Ich kann mich aber auch täuschen, da mein langes Spiel eben deutlich besser war. Aber grundsätzlich ist der Platz schon ein Monster, gerade auch heute mit den schwierigen Fahnenpositionen.“

Runde 2: Früherer Sieger Smith erinnert sich

Die Profis schwitzen – nicht nur aufgrund sommerlicher Bedingungen: Die zweite Runde der Porsche European Open 2022 bot allen Beteiligten Sonne satt, den Spielern zudem ein kniffliges Setup auf dem Porsche Nord Course. Das Resultat war beeindruckendes Spitzengolf bei bestem Wetter und ein Leaderboard, das sich vor den Finalrunden am Wochenende dicht gedrängt und somit hochspannend präsentiert.

Die Spitzenposition zur Halbzeit sicherte sich Jordan Smith mit einer starken 68 (-4). Der Engländer, bei der Premiere der Porsche European Open auf dem Porsche Nord Course im Jahr 2017 bereits erfolgreich, geht mit zwei Schlägen Vorsprung auf Victor Perez aus Frankreich in Runde drei. Perez liegt nach seinem Sieg bei der Dutch Open in der Vorwoche erneut aussichtsreich und versucht, „die Welle so lange zu reiten, wie es geht“.

Smith, die Nummer sieben des DP World Tour Rankings, konnte sich neben der Spitzenposition auch über die Schlüssel für das Leader’s Car freuen. Mit dem eigens gestalteten Porsche Taycan 4S Sport Turismo geht es für den 29-Jährigen am Abend zum Hotel und morgen Vormittag zurück auf die Turnieranlage. „Ich habe viele gute Erinnerungen an meinen Sieg 2017. Ich freue mich darauf, weiter gut zu spielen und zu schauen, was das Wochenende bringt“, so Smith. „Ich bin noch nie einen Porsche gefahren – ich kann es kaum erwarten, jetzt gleich Gas zu geben.“ Rang drei teilen sich der Schwede Joakim Lagergren, Julien Brun aus Frankreich und Niklas Nørgaard Møller (Dänemark) bei drei unter Par.

Zwei Deutsche in den Top Ten

Ein deutsches Duo nutzte den Tag, um sich mit starken Runden in die Spitzengruppe zu spielen. Marcel Siem (72) und Alexander Knappe (70) liegen bei insgesamt eins unter Par auf dem geteilten achten Rang neben Titelverteidiger Marcus Armitage aus England. „Die schlechten Schläge, die ich gemacht habe – ich glaube, es waren nur drei – wurden direkt bestraft mit Bogeys. Ich hätte natürlich gerne unter Par gespielt. Aber ich glaube, das sieht ganz gut aus fürs Wochenende“, sagte Siem. Sechs weitere Deutsche schafften den Sprung ins Wochenende: Matti Schmid, Yannik Paul (beide T26, +1), Marcel Schneider, Nicolai von Dellingshausen, Freddy Schott (alle T33, +2) und Hurly Long (T58, +4).

Top-Stars Stenson und Fleetwood im Wochenende

Eine spannende Runde lieferte Henrik Stenson den Fans auf der Anlage. Nach einer 77 am Donnerstag kämpfte sich der Ryder-Cup-Kapitän in Runde zwei mit fünf Birdies auf den ersten elf Löchern eindrucksvoll nach vorne – bevor zwei Doppel-Bogeys an den Par 3 der 14 und der 17 nach Wasserschlägen die Qualifikation für das Wochenende in Gefahr brachten. Ein spektakuläres Eagle auf der 18 sorgte dann für Jubel auf der Anlage und den Sprung in die Finalrunden. Dort wird er auch auf Tommy Fleetwood treffen. Der englische Top-Golfer spielte sich mit einer konstanten Par-Runde wie Stenson auf ein Gesamtergebnis von drei über Par (T46).

„Wir werden sehen, was das Wochenende bringt. Ich denke, das Gute an diesem Golfplatz ist, dass niemand in der Lage zu sein scheint, sich abzusetzen und zu entkommen“, sagte der fünffache DP World Tour Sieger Fleetwood. „Ich kann mit einem positiven Gefühl in den morgigen Tag gehen – und mich auf dem Leaderboard nach oben arbeiten.“ Auch Stenson zeigte sich kämpferisch: „Alles ist gebündelt, so dass offensichtlich jeder, der am Wochenende ein paar gute Runden spielt, aufsteigen kann. Mein Golfspiel hat sich in den vergangenen Monaten in die richtige Richtung entwickelt. Ich werde mit meinem Trainer sprechen und sehen, was der Plan für die nächsten Tage ist. Ich habe noch zwei Runden vor mir, um das Wasser zu vermeiden und Birdies zu machen.“

Mehr Informationen zu den deutschen Spielern finden Sie hier.

Stimmen Runde 2: “Die Welle reiten”

Jordan Smith (70-68, -6): „Ich habe meine Chancen genutzt, wenn ich sie hatte und ich bin natürlich sehr glücklich, wie es gerade läuft. Alles unter Par auf diesem Golfkurs ist anständig. Ich habe gestern zu Freunden gesagt, dass der Kurs sich wahrscheinlich noch nie so lang gespielt hat. Man muss schauen, Doppel-Bogeys zu vermeiden. Heute flog der Ball deutlich weiter. Ich habe viele gute Erinnerungen an meinen Sieg 2017. Ich freue mich darauf, weiter gut zu spielen und zu schauen, was das Wochenende bringt. Ich bin noch nie einen Porsche gefahren – ich kann es kaum erwarten, jetzt gleich Gas zu geben.“

Victor Perez (69-71, -4): „Ich bin sehr zufrieden mit der Runde. Es ist ein sehr harter Golfkurs und die Fahnen waren schwieriger gesteckt als gestern. Es war nicht leicht, den Ball nah an die Fahne zu bekommen und gute Ergebnisse zu erzielen. Ich will die Welle so lange reiten, so lange es geht nach meinem Sieg in der Vorwoche. Das Spiel fühlt sich in diesen Zeiten sehr gut an und man denkt auch nicht zu viel, was mir auch guttut. Es ist definitiv schön, aber es gibt noch sehr viel Golf zu spielen. Die Tour wird den Kurs sicherlich schwierig gestalten bei dem guten Wetter.“

Joakim Lagergren (67-74, -3): „Auf den hinteren Neun lief es wirklich gut und ich lag zeitweise bei -8. Dann kämpfte ich ein bisschen mit dem Putten. Ich habe auf den letzten sechs Löchern Drei-Putts gemacht. Das fühlt sich im Moment nicht sehr gut an. Aber ich meine, es ist ein schwieriger Platz, deswegen ist +2 nicht das Ende der Welt. […] Die Fahrt mit dem Leader’s Car war sehr gut. Ich liebe dieses Auto und hoffe, dass ich es diese Woche noch einmal.”

Marcel Siem (71-72, -1): „Es fühlt sich an, als wenn man hier die US Open spielt, es ist echt anstrengend. Man muss sehr aufpassen, dass man keine Fehler macht. Das wird jedes Mal bitter bestraft. Die schlechten Schläge, die ich gemacht habe – ich glaube, es waren nur drei – wurden direkt bestraft mit Bogeys. Ich hätte natürlich gerne unter Par gespielt. Aber ich glaube, das sieht ganz gut aus fürs Wochenende. Die Fahnenpositionen waren wesentlich schwieriger als gestern. Und dann hat der Wind öfters gedreht. Dann steht man am Tee und ist unsicher. Aber es macht mega Spaß hier. Ich habe mir vorgenommen, viermal unter Par zu spielen. Und wenn ich das schaffe, dann schauern wir mal, was bei rauskommt. Ich werde konzentriert weiterarbeiten. Mein Schwung fühlt sich super an, mein Handgelenk fühlt sich super an und meine Familie reist heute Abend an – da freue ich mich auch sehr drauf und hoffe, dass wir noch eine kleine Party abreißen können…also auf dem Golfplatz.“

Alexander Knappe (73-70, -1): „Ich bin zufrieden und froh, dass ich diese Woche spielen kann, weil ich über fünf Wochen Zahnschmerzen hatte. Letzte Woche Mittwoch wurde dann erst festgestellt, dass ich einen Riss im Zahn habe. Er war kerngesund, aber dann sind Bakterien drangekommen. Ich wusste gar nicht, ob ich diese Woche spiele, deswegen habe ich das eigentlich wie eine Trainingswoche gesehen. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass ich ins Wochenende komme.”

Matti Schmid (70-75, +1): „Ich bin natürlich nicht ganz so zufrieden vom Scoring her, habe meine Up an Downs nicht gemacht und eben nicht so gut geputtet wie gestern. Ja, war halt nicht ganz so gut. Aber wir haben noch zwei Tage. Hier ist es wirklich sehr nett, tolle Stimmung. Und ich freue mich natürlich, wenn auch bei mir ein paar Leute dabei sind.“

Yannik Paul (74-71, +1): „Ich habe gut gespielt. Gestern war auch solide, doch es war viel schwieriger zu spielen am Morgen. Nun versuche ich weiter, geduldig zu bleiben. Aber mein Game fühlt sich extrem gut an. Und wenn die Putts fallen, dann bin ich weit vorne dabei. Naja, ich hatte sogar ein paar gute Birdie-Chancen, habe aber auch gut gescrambelt. Am Ende lag es aber an einem guten Course-Management. Denn wenn ich die Grüns verpasst habe, dann auf der richtigen Seite. Und ich fühle mich mit dem Rough hier auch sehr wohl. Es ist halt so, dass sich mein Spiel gut anfühlt, besonders mein Eisenspiel, das sehr, sehr gut ist. Und das braucht man eben auch hier auf so einem langen Platz.“

Tommy Fleetwood (75-72, +3): „Wir werden sehen, was das Wochenende bringt. Ich denke, das Gute an diesem Golfplatz ist, dass niemand in der Lage zu sein scheint, sich abzusetzen und zu entkommen. Man weiß nie, was am Wochenende alles passieren kann. Ich hatte das Gefühl, dass ich nach meiner Runde heute gut trainiert habe, und ich kann mit einem positiven Gefühl in den morgigen Tag gehen – und mich auf dem Leaderboard nach oben arbeiten.“

Henrik Stenson (77-70, +3): „Ich habe auf den ersten 13 Löchern ziemlich konstant gespielt. Ich habe einige gute Annäherungsschläge gemacht und einige Birdies und bin dann an der 14 auf dem Rand des Grüns gelandet – und der Ball ist zurück ins Wasser gesprungen. Double-Bogey, genau wie gestern. Ich habe zwei halbwegs anständige Schläge gemacht und bin an beiden Tagen mit einem Double-Bogey davongekommen. Und dann habe ich einen kurzen Putt zum Par am nächsten Loch verpasst. Diese Löcher waren sehr frustrierend. Gestern war es kälter und härter. Heute war es leichter. Es hat sich aufgeheizt und die Spielbedingungen waren gut. Alles ist gebündelt, so dass offensichtlich jeder, der am Wochenende ein paar gute Runden spielt, aufsteigen kann. Mein Golfspiel hat sich in den vergangenen Monaten in die richtige Richtung entwickelt. Ich werde mit meinem Trainer sprechen und sehen, was der Plan für die nächsten Tage ist. Ich habe noch zwei Runden vor mir, um das Wasser zu vermeiden und Birdies zu machen.

Anton Albers (80-75, +11): „Es war schon unbeschreiblich hier und ich habe vorher noch nie so eine Nervosität verspürt am ersten Tee. Es hat wirklich einen riesigen Spaß gemacht. Ich hatte mir auch wirklich wenig Ziele gesetzt, was den Score angeht. Und natürlich hätte es auch anders laufen können. Aber für mich war in erster Linie wichtig, die Erfahrung zu machen. Und ich habe jeden Moment genossen und extrem viel gelernt. “